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Zum 160. Geburtstag

Diese Fassung erklang zum ersten Mal am 22. Juni 2014 beim Podium RSO Stuttgart im weißen Saal des neuen Schlosses in Stuttgart.

Erstaufführung:
Dirk Altmann, Klarinette
Stefan Bornscheuer, Violine
Paul Pesthy, Viola
Fion Bockemühl, Violoncello

Leoš Janáček “Auf verwachsenem Pfade” für Klarinette und Streichtrio

Der Klavierzyklus „Auf verwachsenem Pfade“ ist ein idealer Einstieg in die Musik des tschechischen (mährischen) Komponisten Leoš Janáček (1854 – 1928). Die einzelnen Kompositionen der 1. Reihe dieses autobiographisch geprägten Zyklus erstrecken sich von der Jahrhundertwende 1900 bis in das Erscheinungsjahr 1911. Ein direkter Zusammenhang zum Tod seiner erst 20jährigen Tochter Olga im Jahre 1903 ist auf Grund der einzelnen Entstehungsdaten zwar nicht gegeben, doch ist es Janáčeks Eigenart, autobiographische Erinnerungen erst nach einigen Jahren in seine Werke einfließen zu lassen. Exemplarisch geschieht dieses in seinem Bläsersextett „Mladi“ (Jugend) von 1924.

Verfügbarkeit auf Anfrage.

Leoš Janáček (1854 – 1928)

“Auf verwachsenem Pfade” nach dem Klavierzyklus (1900 – 11) für Klarinette, Violine, Viola und Violoncello bearb. von M. Ucki

I. Unsere Abende / Naše večery / Our evenings (1900)
II. Ein verwehtes Blatt / Lístek odvanutý / A blown-away leaf (1900)
III. Kommt mit! / Pojd’te s námi! / Come with us! (1908)
IV. Die Friedeker Mutter Gottes / Frýdecká Panna Maria / The Frýdek Madonna (1900)
V. Sie schwatzten wie die Schwalben / Štěbetaly jak laštovičky / They chattered like swallows (1911)
VI. Es stockt das Wort! / Nelze domluvit! / Words fail! (1908)
VII. Gute Nacht! / Dobrou noc! / Good night! (1900)
VIII. So namenlos bange / Tak neskonale úzko / Unutterable anguish (1911)
IX. In Tränen / V pláči / In tears (1908)
X. Das Käuzchen ist nicht fortgeflogen! / Sýček neodletěl! / The barn owl has not flown away! (1900)